Trauma & Traumatherapie

Ein erlebtes Trauma kann Ihr Leben tiefgreifend beeinflussen – manchmal unmittelbar, manchmal erst nach einiger Zeit. Flashbacks, innere Unruhe, Schlafstörungen oder das Gefühl, ständig angespannt zu sein, sind Warnsignale, die Sie ernst nehmen sollten.

Wenn Sie spüren, dass es so nicht weitergehen kann, möchte ich Ihnen sagen: Sie sind nicht allein. In meiner Praxis biete ich ursachenorientierte Kurzzeittherapie an, bei der ich verschiedene therapeutische Methoden miteinander verbinde. Je nach individuellem Anliegen liegt die Therapiedauer häufig im Bereich von etwa drei bis fünf Sitzungen.

Persönliches Erstgespräch vereinbaren



Behandlung von Trauma - so kann ich Ihnen helfen

In meiner Praxis arbeiten wir gemeinsam an den Ursachen Ihrer Beschwerden und nicht nur an den Symptomen – und das sowohl auf bewusster als auch auf unbewusster Ebene.

Das können Sie sich so vorstellen: Wenn ein Löwenzahn Ihre Trauma-Symptome darstellt, sind die Symptome wie Flashbacks, innere Anspannung oder Schlafprobleme die Blätter des Löwenzahns. Diese sind auf der bewussten Ebene sichtbar. Die Wurzel liegt jedoch tief in der Erde, oft in verdrängten Erfahrungen oder traumatischen Erinnerungen auf unbewusster Ebene.

Mein Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen den Löwenzahn an der Wurzel aus der Erde zu ziehen, also nicht nur die Symptome zu verändern, sondern auch die tieferliegenden Ursachen zu bearbeiten.

Viele innere Prozesse laufen unbewusst ab und beeinflussen Denken, Fühlen und Verhalten oft stärker, als uns bewusst ist. Deshalb beziehe ich beide Ebenen in die Therapie mit ein.

So lässt sich das volle Potenzial aus Bewusstsein und Unterbewusstsein nutzen – mit dem Ziel, nachhaltige Veränderungen zu ermöglichen.

Dazu arbeite ich auf der bewussten Ebene z. B. mit Gesprächstherapie oder tiergestützter Therapie, und auf der unbewussten Ebene mit Hypnose oder dem Yager Code. Dabei ist mir besonders wichtig, dass Sie das Trauma nicht erneut durchleben müssen, sondern sanft und schonend auf unbewusster Ebene verarbeiten können. 

Nähere Informationen zu den einzelnen Therapiemethoden finden Sie hier.


Ziele unserer gemeinsamen Arbeit können sein:

  • Mehr innere Ruhe und Gelassenheit
  • Bessere Verarbeitung belastender Erinnerungen
  • Wiederkehr von Freude, Motivation und Lebenslust
  • Bessere Schlafqualität und mehr Energie
  • Mehr Selbstvertrauen, Sicherheit und Stabilität im Alltag

Um diese Ziele zu erreichen, biete ich Ihnen eine individuelle, ursachenorientierte und diskrete Kurzzeittherapie an.

Viele meiner Klientinnen und Klienten berichten, dass sie bereits nach drei bis fünf Sitzungen spürbare Veränderungen wahrgenommen haben, unabhängig davon, wie lange das Trauma oder die Belastung bereits zurückliegt.


Symptome einer Traumafolgestörung

Typische Anzeichen eines Traumas oder einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) können sein:

  • Übermäßige Wachsamkeit (Hypervigilanz), innere Unruhe oder Reizbarkeit
  • Gefühle von Hilflosigkeit, Ohnmacht oder Kontrollverlust
  • Flashbacks oder aufdrängende Erinnerungen an das belastende Ereignis
  • Vermeidung bestimmter Situationen, Orte oder Menschen
  • Rückzug von sozialen Kontakten
  • Schlafstörungen (Ein- oder Durchschlafprobleme, Albträume)
  • Körperliche Beschwerden ohne organische Ursache (z. B. Herzrasen, Magen-Darm-Beschwerden, Schwindel)

Nicht alle Symptome müssen gleichzeitig auftreten. Oft entwickeln sie sich schleichend und können das Leben zunehmend einengen.


Traumaformen und Traumafolgestörungen

Traumatische Erfahrungen können ganz unterschiedliche Ursachen und Verläufe haben. Häufige Varianten sind:

  • Akutes Trauma: ausgelöst durch ein einzelnes, plötzliches Ereignis (z. B. Unfall, Naturkatastrophe, Überfall)
  • Akute Belastungsreaktion (ABR): unmittelbare seelische Reaktion direkt nach einem extrem belastenden Ereignis. Symptome klingen meist nach Tagen bis wenigen Wochen ab, können aber in seltenen Fällen zu einer Traumafolgestörung führen.
  • Akute Belastungsstörung (ABS): stärker ausgeprägte akute Belastungsreaktion in den ersten Wochen nach einem Trauma, die das Risiko für eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) erhöht
  • Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS): belastende Symptome wie Flashbacks, Vermeidung, innere Unruhe oder Schlafstörungen bestehen länger als einen Monat und beeinträchtigen den Alltag stark
  • Komplexes Trauma: wiederholte oder langanhaltende Traumatisierungen, häufig in engen Beziehungen (z. B. Missbrauch, Gewalt, Vernachlässigung)
  • Entwicklungstrauma: frühe Belastungen in der Kindheit, die die emotionale und soziale Entwicklung prägen
  • Sekundärtrauma: entsteht durch das Miterleben oder die ständige Konfrontation mit traumatischen Erfahrungen anderer (z. B. bei Angehörigen, Einsatzkräften).


Folgen eines unbehandelten Traumas

Unbehandelt kann ein Trauma zu anhaltenden psychischen und körperlichen Belastungen führen. Neben Angststörungen, Depressionen oder Suchtverhalten kann es auch zu Problemen in Beziehungen, im Beruf und im Alltag kommen.

💡 Wichtig: Je früher Sie sich Hilfe suchen, desto besser. Aber es ist nie zu spät, eine Veränderung anzustoßen.


Über mich

Ich bin Heilpraktikerin (Psychotherapie), Gesprächs-, Hypnose- und Yager-Therapeutin und habe mich auf ursachenorientierte Kurzzeittherapie spezialisiert.

Als ehemalige Führungskraft im Gesundheitswesen kenne ich das Gesundheitssystems und die Herausforderungen psychotherapeutischer Versorgung sehr genau. Diese Erfahrung hat mich nachhaltig geprägt.

Heute verbinde ich verschiedene therapeutische Methoden mit dem Ziel, zugrunde liegende Ursachen zu bearbeiten – sowohl auf bewusster als auch auf unbewusster Ebene.

Gerade bei traumatischen Erfahrungen erlebe ich immer wieder, dass Menschen das Erlebte bewusst verarbeiten möchten, unbewusste Prozesse jedoch weiterhin mit alten Schutz- und Stressreaktionen reagieren.

Wenn Sie möchten, begleitet uns meine speziell ausgebildete Therapiebegleithündin Cassie auf unserem gemeinsamen Weg.

🎥 Warum ursachenorientierte Kurzzeittherapie - in 2 Min. erklärt

Susanne Gebauer
Ihre Ansprechpartnerin für
ursachenorientierte Kurzzeittherapie

Mehr über uns



Ihr nächster Schritt

Der erste Schritt ist oft der schwierigste, aber auch der Wichtigste. Es ist ein Zeichen von Stärke, sich professionelle Unterstützung zu holen – genau jetzt, wo Sie spüren, dass es so nicht weitergehen kann.

Selbst wenn Sie bereits Therapieerfahrung gesammelt haben, aber das Gefühl haben, trotzdem noch nicht wirklich vorwärtsgekommen zu sein: Ich habe schon häufig erlebt, dass die Wahl der passenden Therapiemethode den entscheidenden Unterschied machen kann.

Reservieren Sie jetzt einen Termin für Ihr persönliches Erstgespräch in meinem Terminkalender und gehen Sie damit den ersten Schritt in Richtung Veränderung.

E-Mail
Anruf
Karte
Instagram